Das Gaslaternen - Freilichtmuseum wurde 1978 von der Senatsverwaltung für
Bau- und Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit der GASAG (Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft) eröffnet. Die Ausstellung beherbergt 90 Exponate aus 25 deutschen und 11 weitren europäischen Städten und ist damit die
umfangreichste ihrer Art in Europa. Betreut wird sie durch den Arbeitskreis Licht im Auftrag des Deutschen Technikmuseums Berlin (DTMB). Im Frühjahr
2006 wurden die stark beschädigten Gaslaternen des Museums in einer beispiellosen Gemeinschaftfsaktion aufwendig restauriert und erstrahlen nun
wieder in neuem Glanz. Gehen Sie also auf Entdeckungstour und tauchen Sie ein in die Geschichte der beeindruckenden Gaslaternen.
Text: Wall AG 2006
Das Freilichtmuseum befindet sich in der Parkanlage und ist
somit immer frei zugänglich, die Laternen zünden mit Einbruch der Dunkelheit selbsttätig und leuchten bis in den nächsten Morgen. Dieses Museum in Berlin lädt zum Besuch unter Sonnen- und Mondlicht ein.. Im Freilichtmuseum steht auch noch eine alte Camberwell Gaslaterne aus dem Jahr 1826, die
erste Bauform in Berlin. Diese Laternen wurden noch nicht mit Pressgas betrieben, sondern das Stadtgas strömte langsam aus den Öffnungen und brannte als offene Flamme ab. Nicht sonderlich sparsam im Verbrauch, und kaum
erhellendes Licht als Ergebnis. Erst mit der Verwendung von Gasglühkörpern aus dem Hause Auer verbesserte sich die Lichtqualität.
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