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Die Strecken der Magnetbahn Text: Jurziczek Am 23.12.1978 wurde das System auf einer 1000 Meter-Teststrecke in Braunschweig erstmals vorgestellt. Für einen richtigen Versuch mit Fahrgastbetrieb wurde a nfänglich die Versuchsstrecke auf der Trasse der damaligen Berliner U-Bahnlinie 3 (Uhlandstrasse-Wittenbergplatz) ausgewählt. Diese Strecke bot den Vorteil, dass sie damals kein großes Fahrgastaufkommen vorweisen konnte. So eine Sperrung der Strecke für den Umbau auf das neue System keine großen Probleme verursachte. Auch der Verzicht auf eine Personenbeförderung in der ersten Stufe (Experimentierphase) konnte realisiert werden. |
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Berliner U-Bahn genutzt (fahrerloser Betrieb, SELTRAC-System). Dieses System wurde auf der U-Bahnlinie 4 ausgebaut, und erreichte 1985 die Zulassung für den
Fahrgastbetrieb. Die Gleisanlagen des U-Bahnbetriebes wurden auf dieser SELTRAC-Versuchsstrecke in Etappen bis September 1984 abgebaut. Bis April 1984 der Bereich vom Bahnsteig Gleisdreieck bis zur Landwehrkanalbrücke (150 Meter)
ausgeführt (Stufe 1). Zudem wurde eine Werkstatthalle südlich des Bahnsteiges Gleisdreieck erstellt. Am 23.6.1984 wurde das erste Magnetbahnfahrzeug (Wagen 706) per Tieflader nach Berlin gebracht. Bereits 2 Tage nach der
“Aufgleisung” des Fahrzeuges begannen die ersten Probefahrten. Am 28.6.1984 wurde eine Pressekonferenz mit einem Fahrbetrieb dür die Jornalisten durchgeführt. Im Juli 1985 wurde mit dem Ausbau der Strecke (Stufe 2) begonnen. Die
Trasse wurde als Hochbahn auf Stelzen ausgeführt. Am 26.9.1986 konnte auf dem Bahnhof Bernburger Strasse Richtfest gefeiert werden. 1988 wurde über die Anbindung des Flughafens Tegel an den SPNV (Schienenpersonennahverkehr) im Verkehrssenat diskutiert. Zur Diskussion stand neben der S- und U-Bahn-Varianten auch die Anbindung der M-Bahn vom Kemperplatz über Gleisdreieck, Bülowstrasse, Wittenbergplatz (Trasse der U-Bahn), Uhlandstrasse, Messegelände, Jungfernheide zum Flughafen Tegel. Die Arbeitsgemeinschaft M-Bahn Berlin forderte den zweigleisigen Ausbau des letzten eingleisigen Abschnitts von der Landwehrkanalbrücke bis in den Bahnsteig Gleisdreieck hinein. Begründet wurde dies mit dem Hinweis auf eine zuverlässigere Betriebsführung. Der Ausbau wird mit 15,34 Mio Euro veranschlagt. Die Stadt Berlin jedoch will nur 3,58 Mio Euro für den Ausbau ausgeben. Der Ausbau wird nicht realisiert. |
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Bahnsteig Gleisdreieck mit den Schutztüren, die sich erst nach Stillstand des Fahrzeuges geöffnet haben. Der Bahnhof Gleisdreieck war als einzigster Bahnhof einspurig aufgebaut. Foto: Jurziczek 1989 |
Durch die Ereignisse im November 1989 wurde schnell das Ende der M-Bahn Berlin beschlossen. Die Trasse lag nun ungünstig auf einer
wiederherzustellenden U-Bahntrasse zwischen Ost- und Westberlin. Nach Abschluß der Abnahmefahrten wurde der Bahnbetrieb auf der M1 im August 1991 eingestellt. Ende August 1991 begann die AEG mit der sorgfältigen Demontage der
elektrischen Anlagenteile. Am 17. September begannen die Demontagearbeiten der Trassenelemente. Die Fahrwegelemente wurden in der Nähe des Flughafens Schönefeld und Tempelhof abgelegt. Die Bahnhöfe wurden eingerüstet und
zurückgebaut. 4 Wochen früher, wie ursprünglich geplant war die Strecke bereits im Februar 1992 vollkommen beseitigt. Die Abrißkosten betrugen 5,57 Mio. Euro, die der Senat Berlin voll zu zahlen hatte. 1995 baute die AEG auf dem
alten Testgelände der TU Braunschweig eine weitere, neue Versuchstrecke von 500 Metern auf. Jedoch liefen die Fördergelder für dieses Projekt 1998 aus, und so starb auch dieser weitere Versuch. Die Braunschweiger
Versuchsstrecke an der Abtstrasse (neben der Bahnstrecke KBS 115 BS-GF-UE) wurde etwa 2000 abgebaut. Die Berliner Trassenelemente wurden bereits 1994 verschrottet.
Damit ist das Kapitel beendet. Einige Broschüren liegen in der Rubrik “ |
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Hier in Braunschweig, neben der Bahnstrecke KBS 115 (BS - GF- UE) ist links im Bild ein Teil der Versuchsanlage_1 der TU Braunschweig zu erkennen. Unten: Die Versuchsanordnung mit Beton- und Stahlträger-Konstruktion erkennbar. 2 Fotos: Andreas Lobach um 1985 |
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