Literatur - Empfehlungen zum Thema Straßenbeleuchtung (und Quellennachweis dieser Informationsseite):

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Der Zündfunke - Das Mitteilungsblatt des Vereins ProGaslicht

Der Zündfunke ist das Mitteilungsblatt des ProGaslicht e.V. für seine Mitglieder und Freunde des schönen Lichts. Es berichtet weltweit über das Kulturgut Gaslicht,  die Gasbeleuchtung und beschreibt die Laternenformen in der Rubrik “Die kleine Laternenkunde”.

Die mehrteiligen Folgen und auch privaten Berichte von eigenen Gaslaternen-Installationen prägen das Heft zu einer angnehmen Lektüre mit hohem Sammelcharakter. Der Zündfunke erscheint seit Dezember 2008 monatlich.

Die einzelnen Ausgaben sind ohne Abo-Verpflichtung über Ebay zu beziehen (noch sind die ersten Ausgaben verfügbar).

 

300 Jahre Strassen Beleuchtung in Berlin

1979 vom Senator für Bau- und Wohnungswesen Berlin herausgegeben. Das Buch beschreibt die Entwicklung der Strassenbeleuchtung von der Öllaterne zur elektrische Beleuchtung. Auf 101 Seiten mit zahlreichen Abbildung aller Epochen. Auswertung der Bürgerbeteiligung zur Gasbeleuchtung und Laternengestaltung.

Erhältlich in dieses Buch heute nur noch über den antiquarischen Suchdienst www.eurobuch.com  .

Technischer Stadtplan von Berlin.

Stadtplan von Berlin zur Stadtexkursion auf eigene Faust. Die gasbeleuchteten Strassenzüge sind im Stadtplan gelb dargestellt, und geben so einen Überblick über die gasbeleuchteten Stadtteile.

Herausgegeben im Jahr 2004 vom Gauglitz-Verlag

Mehr Licht - Geschichte der Berliner Straßenbeleuchtung

Autor: Herbert Liman war von 1971 bis 1992 u.a. zuständig für die öffentliche Straßenbeleuchtung in Berlin.

Spätestens im Quellenverzeichnis des angenehm allgemeinverständlich geschriebenen Buches erkennt man, wie stark sich der Autor seit Jahren mit der Geschichte der Beleuchtung befaßt hat. Anhand der Berliner Vorzeigestraße durch alle Jahrhunderte, dem Straßenzug Unter den Linden schafft Herbert Liman einen Gesamteindruck über die Entwicklung der Berliner Straßenbeleuchtung von der Öllaterne bis zum wirtschaftlichen Management heutiger elektrischer Verkehrsbeleuchtung zu geben. Statistische Auswertungen über Kosten und Betrieb in den verschiedenen Jahrzehnten gehen zusätzlich mehr in die Tiefe der Materie, als das Buch in seinem Vorwort erwarten läßt.

ISBN 3-7759-0429-8, Haude & Spenersche Verlagsbuchhandlung GmbH Berlin 2000.  Erhältlich ist dieses Buch über den antiquarischen Suchdienst www.eurobuch.com .

Bestandserfassung des Berliner Stadtmobiliar

Noch nicht veröffentlicht, erstellt 2001. Ausführliche Betrachtung der Entwicklung des öffentlichen Lichtes.

Vorstellung der Mast- und Leuchtkörpervarianten sowie Empfehlungen zur Wahrung des Stadtbildes, 2004 überarbeitet von Dr. Sabine Röck . Der Entwurf ist 131 Seiten umfassend.

- Derzeit nicht erhältlich / Nie veröffentlicht -

Strassenmöbel in Berlin

 Der Senator für Bau und Wohnungswesen (Hrsg.): Straßenmöbel in Berlin, Berlin 1983. Erfassung der Strassenmöbel im Berliner Stadtraum (siehe Abbildung). Der Katalog ist nur noch über antiquarischen Suchdienst www.eurobuch.com  erhältlich.

Lampenfieber - Ein historischer Spaziergang zu den Gaslaternen

Umfassende Beschreibung der Entwicklung von der Öllaterne zur elektrischen Laterne. Das Buch führt den Leser durch die europäische Geschichte des Gaslichtes, beschreibt auch die Faszination “Licht” und deren Entwicklung in Europa.. Angeregt von Walter Schmees von der Mitteldeutschen Gasversorgung GmbH (MITGAS) und unter Begutachtung von Michael Kraft (Arbeitskreis “Gaslichttechnik” des Deutschen Institut  für Normung e.V. DIN sowie zuständig von 1990 bis 2000 bei der GASAG für die Berliner Gasstraßenbeleuchtung) erstellte Ulla Heise im Jahr 2001 dieses umfangreiche Buch mit europaweiter Betrachtung der Thematik. Ca. 185 Seiten, zahlreiche Abbildungen der letzten 400 Jahre. Das Buch kann man als Grundliteratur zum Thema Strassenlicht bezeichnen, stellt Gas-Laternensammler vor und verweist auf Museen. Sehr empfehlenswert!

ISBN: 3-932545-69-9, Verlag Faber & Faber Leipzig 2001.  Erhältlich ist dieses Buch über den antiquarischen Webdienst  www.eurobuch.com .

Feuer und Flamme für Berlin

Deutsches Technikmuseum Berlin (Hrsg.): Feuer und Flamme für Berlin - 170 Jahre Gas in Berlin, Berlin 1997. Geschichtliche Zusammenfassung der Gasversorgung in Berlin mit zahlreichen Abbildungen und Erläuterungen. Erhältlich über antiquarische Verzeichnis www.eurobuch.com  .

Berlin beleuchtet - Die Semperlux-Geschichte

Das Buch beschreibt auf rund 240 Seiten ausführlich die Firmengeschichte und der damit eng verbundenen Geschichte der elektrischen Nachkriegs- Straßenbeleuchtung in Berlin (West und ab 1990 das vereinigte Berlin) sowie Lichtanlagen in öffentlichen Räumen oder bekannten Industrieanlagen. Das Buch erschien 2004 im Verlag Bostelmann&Siebenhaar (ISBN 3-936962-04-9). Aufgrund des speziellen Themas ist das Buch auf dem zweiten Buchmarkt nur schwer zu erhalten, für den Berlin-Interessierten eine wertvolle Bereicherung.

Zur Autorin: Frau Dr. Sabine Röck, Jahrgang 1962, Dipl.-Industrie-Designerin, wissenschaftliche Graphikerin promovierte an der Universität der Künste Berlin zur Entwicklung der öffentlichen Beleuchtung Berlins (1826 - 1989), Kuratorin der Ausstellung “Gestalten für den Gebrauch - 50 Jahre Peter Raacke Design” im Deutschen Technikmuseum Berlin (2002).

Gaslaternen - Freilichtmuseum Berlin

Das Gaslaternen-Freilichtmuseum Berlin befindet sich im Berliner Tiergarten, unweit des S-Bhf. Tiergarten. Rund 90 Gaslaternen leuchten jeden Abend auf den Parkwegen, zusammengestellt sind Bauformen aus unterschiedlichen Städten. Mit Einbruch der Dämmerung zünden die Laternen, die Parkwege sind Teil der öffentlichen und unentgeltlich zugänglichen städtischen Grünanlage.

Dieses Buch stellt kurz die geschichtliche Entwicklung der Gaslaternentechnik in Berlin vor. Im zweiten Teil wird jede Leuchte des Freilichtmuseums mit Text und Abbildung vorgestellt. Sozusagen der Ausstellungskatalog zur Sammlung im Stand des Jahres 2007.

Autoren: Dipl. Ing.Hans Heckmann, Dipl. Ing. Herbert Liman, Dipl. Designerin Dr. Sabine Röck. Herausgeber: Arbeitskreis Licht, Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin e.V. / Deutsches Technikmuseum (DTMB).

Das Buch (ohne ISBN) ist am Büchertisch des Deutschen Technikmuseums oder im Antiquariat erhältlich. Online-Bestellung über den Buchhandel Wasmuth

Liebe aus einem Guss

Nicht selten haben Besitzer von eigenen Gaslaternen lange Geschichten zu berichten. Nicht selten zieht eine Garten-Gaslaterne mit seinem Besitzer mehrfach um. Für die Familie Beyer stand die Berliner Gaslaterne ebenso stets als Symbol für die Herkunft der Familie, der in Lichterfelde-West verbrachten Kindheit.

Die Geschichte einer Gaslaterne aus der Berliner Holbeinstraße erzählt die Laterne selbst in diesem kleinen Büchlein (70 Seiten, A5). Eine nette kleine Familiengeschichte und einer Reise durch Europa. Ein prächtiges Zeugnis, dass die Gaslaterne für echte Berliner nicht nur einfach ein Lichtpunkt auf der Straße, sondern ein Stück Heimat und Kultur darstellt.

Die kleine Lebensgeschichte einer Berliner Schinkelleuchte auf Bündelpfeilermast ist nicht mehr im ersten Buchmarkt, aber auf dem antiquarischen Markt www.eurobuch.com erhältlich.

ISBN 3-00-006481-8 , erschienen 2000, Autorin: Karin Beyer

Die Geschichte der Gasversorgung in Berlin - eine Chronik

Ein umfassendes Werk, eine wirkliche Chronik zur Gasversorgung Berlin. Das Buch beschreibt auf 368 Seiten die Anfänge der Gasnutzung in Europa (1681), den Aufbau der Gasversorgung in Berlin (1825) und der folgenden Entwciklung bis zum Jahr 1997. Ausführlich wird dabei auch auf die Gasbeleuchtung eingegangen, die die ursprünglich wichtigste Nutzung des Gases darstellte. Beschrieben wird hier auch wie nirgendwo anders bisher die Pressgas-Laternen, die eine deutlich höhere Lichtausbeute und weniger Verbrauch erzielte. Das Buch ist gefüllt mit zahlreichen Abbildungen der Stadtgeschichte und zeigen wie eindrucksvoll das Stadtgas die Stadt einst durch ihre Anlagen prägte und welchen maßgeblichen Anteil die Gasversorgung mit ihrer Gasbeleuchtung an der Industrialisierung Europas trägt.

Diese wertvolle Chronik ist nur noch auf dem Zweiten Buchmarkt www.eurobuch.com erhältlich.

ISBN 3-87584-630-3, erschienen 1997 im Nicolai-Verlag (Berlin), Autor: Hilmar Bärthel, herausgegeben von der GASAG (Berliner Gaswerke AG) anläßlich dem Jubiläum “170 Jahre Gasversorgung in Berlin”

Die gemordete Stadt - Abgesang auf Putte und Straße, Platz und Baum

1961 befand sich Deutschland mitten im Wiederaufbau der Städte. Der letzte Krieg hat tiefe Wunden in die Städte geschlagen. Es regte sich Kritik, das der Wiederaufbau tiefere Wunden in die Städte schlug, als der Krieg sie hinterlassen hatte. Alte Bausubstanz wurde für den Wiederaufbau entfernt obwohl der Zustand es nicht erforderte. Jobst Siedler und Elisabeth Niggemeyer beschreiben in ihrem Buch diesen Raubbau an deutscher Kulturgeschichte und ernteten in den folgenden Jahren scharfe Kritik von Stadtplanern und Architekten. Das Buch macht aufmerksam über die Schönheit der Städte, zeigt wie achtlos für den Wandel in die Moderne die Entstuckung der Altbauten vorgenommen wird. Putten der einst herrschaftlichen Häuser entfernt und unwiederbringlich zerstört wurden. Das Buch (Teil 1) war ein Hilferuf an die Stadtsanierer, stellt in Bildern die Stadtansichten gegenüber. Die Autoren versuchten die Leblosigkeit der modernen Stadtviertel und Anonymität der neuen Straßen gegenüber zu stellen. Die Aufnahmen stammen aus Berlin und betrachtet auch ausführlich die Variationen der Gaslaternen, Feuermelder und Wasserpumpen in den Straßen.

ISBN 3-88680-513-1

In den späteren Jahren (1964, 1985) erschien der Teil 2 mit dem Titel:

Die verordnete Gemütlichkeit. Abgesang auf Spielstraße, Verkehrsberuhigung und Stadtbildpflege. Der gemordeten Stadt

Auch der Teil 2 durchzieht stark bebildert die Stadtansichten, lässt jedoch erkennen dass die Kritik aus dem Jahr 1961 angenommen wurde. Der Teil 2 zeigt den Versuch, spielerische Elemente des Jugendstils in die Straßen zurück zu bringen, teils mit modernen Formen. Auch hier steht die Stadt Berlin Pate für die Aufnahmen, kaum eine Stadt hat derart viele Gesichter wo Jugendstil und die Postmoderne so eng zusammen liegen, und in historisch sanierten Stadtvierteln wieder Gaslaternen mit historischen Leuchtköpfen zur Pflege des Stadtbildes aufgestellt wurden. Die Spuren der stadtzerstörenden Pläne konnten an einigen Stellen korrigiert werden. Es werden hilflose Versuche aufgezeigt, den vom Autoverkehr eingenomenen Stadtraum wieder mit Leben zu füllen. Spielplätze in abgegrenzten Flächen zwischen parkenden Autos wirken wie ein Bekenntnis, dass die Straßen sterben wenn sie nur als Verkehrsrum und Abstellfläche dienen sollen. Beide Bildbände regen zur Wahrnehmung der stadtbild-prägenden Elemente, so auch der Straßenlaternen, an.

ISBN 3-88679-125-4

Beide Bücher sind nur noch auf dem antiquarischen Markt erhältlich.

 
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 Verfasser: M. Jurziczek   8/2005, überarbeitet 9/2007